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Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit, die der Volksmund als „Fastenzeit“ bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten „Triduum Paschale“: An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden.
Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bis und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzigartig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen.
Die Katholische Citykirche Wuppertal macht am diesjährigen Aschermittwoch mit einer besonderen Aktion auf diese alte Tradition aufmerksam. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 1. März 2017 (Aschermittwoch) von 11.45 bis 14.00 Uhr am Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) sein. Um 12 Uhr wird eine kurze Andacht zum Aschermittwoch gehalten. Danach besteht die Gelegenheit im bzw. am Berliner Plätzchen das Aschekreuz und den damit verbundenen Zuspruch, der Mahnung und Segen zugleich ist, zu empfangen. Um 12.30 Uhr, 13.00 Uhr und 13.30 Uhr wird Pastoralreferent Dr. Kleine auch über den Markt am Berliner Platz gehen und dort auf Wunsch das Aschekreuz austeilen.
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Kinder bedürfen besonders des Segens, der Zusage des Guten. Sie haben einerseits ihr Leben vor sich und es soll gelingen, andererseits sind sie schutzbedürftiger als Erwachsene. Es gibt verschiedene Anlässe des Kindersegens. Viele Eltern segnen beispielsweise ihr Kind, wenn sie es zum schlafen ins Bett legen oder wenn die Kinder morgens das Haus verlassen. Wir wissen alle, dass Kindern auch heute vielen Gefahren ausgesetzt sind. Die Welt in der wir leben, bietet nicht nur Schonraum.

Auch deshalb ist es wichtig, den Kindern zuzusagen, dass Gott selbst sie behütet. Jedes Kind ist einmalig. So wird ihnen, während dieses Gottesdienstes, persönlich der Segen zugesprochen.

Wir laden alle Eltern, mit ihren Kindern, ganz herzlich zur Hl. Messe mit Kindersegnung ein und würden uns freuen, wenn wir auch viele Täuflinge des vergangenen Jahres, in einer unserer Kirchen, begrüßen dürfen.

27.01.2018 17.00 Uhr St. Pius X. Liebigstr.

28.01.2018 09.30 Uhr St. Konrad, Hatzfelder Str. 265

09.30 Uhr St. Mariä Himmelfahrt, Im Kämpchen

11.00 Uhr St. Marien, Sankt-Martins-Weg

11.00 Uhr St. Johann Baptist, Normannenstr. 73

Der Segen weckt in uns Menschen die Hoffnung, im irdischen Alltag und in den normalen Lebensvollzügen von Gott behütet zu sein.